FAQ's

Häufig gestellte Fragen
  • Wie hoch ist der aktuelle Marktpreis? 

    Den aktuellen Marktpreis finden Sie auf der Homepage der E-Control (Energie-Control GmbH).

    Link: Aktueller Marktpreis

    ACHTUNG! Der angegebene Preis ist nicht mit dem Energiepreis für Endkunden gleichzusetzen. Dieser Preis stellt lediglich den Großhandelspreis elektrischer Grundlastenergie dar.
    Die Abgeltung der Mehraufwendungen der Ökostromabwicklungsstelle gemäß § 42 ÖSG 2012 finden sie hier:
    Link: Abgeltung Mehraufwendungen OeMAG

  • Antragstellung vor Baubeginn? 

    Eine wichtige Voraussetzung für die Förderung von Ökostromanlagen ist, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage begonnen wurde.

    Es geht hierbei um den sogenannten Anreizeffekt (gem RZ 143 Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Umweltschutzbeihilfen, ABl C 82/1):
    "(143) Die Kommission schließt einen solchen Anreizeffekt aus, wenn mit dem beihilfefähigen Vorhaben bereits vor Stellung des Beihilfeantrags bei den nationalen Behörden begonnen wurde."

    Es besteht folglich gemäß § 1 (2) Z 2 Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2012 idF BGBl II Nr 503/2013 kein Förderanspruch:
    "Die in § 5 bis § 13 bestimmten Einspeisetarife sind nur jenen Einspeisetarifverträgen zugrunde zu legen, für die im Zeitraum ab dem Inkrafttreten dieser Verordnung […] ein Antrag auf Kontrahierung bei der Ökostromabwicklungsstelle gestellt wurde sofern mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen wurde."

  • Wo finde ich das Rechtsnachfolgeformular? 

    Das Rechtsnachfolgeformular ist beim Kundenservice der OeMAG schriftlich zu beantragen und wird nicht auf der Homepage der OeMAG zur Verfügung gestellt.

    Die Vertragspartner der OeMAG bzw. Anlagenbetreiber sind grundsätzlich berechtigt und verpflichtet, sämtliche aus den unter Zugrundelegung der AB-ÖKO abgeschlossenen Verträgen erfließenden Rechte und Pflichten rechtsverbindlich auf allfällige Einzel- und/oder Gesamtrechtsnachfolger zu übertragen und zu überbinden. Die Rechtsnachfolge ist der jeweils anderen Partei umgehend und ohne Verzögerung schriftlich anzuzeigen.

  • Wie kann man die im Vertrag/Förderantrag hinterlegten Bankdaten ändern? 

    Für die Änderung der im Förderantrag oder im Vertrag hinterlegten Bankdaten können Sie das entsprechende Formular über unser Kundenservice anfordern.
    Bitte schicken Sie dazu eine kurze E-Mail mit Ihrer Förderantrags- oder Kundennummer an kundenservice@oem-ag.at. Das Formular wird Ihnen daraufhin per Post zugesandt.
    Um die Sicherheit bei der Angabe von sensiblen Daten weiterhin gewährleisten zu können, wurde eine Umstellung der Prozesse bei der Änderung von Bankdaten erforderlich.

  • Warum erhalte ich keine Vorauszahlungen (Akonti) mehr? 
    • Bei Anlagen, die einmal jährlich abgerechnet werden, ist nun eine taggenaue Jahresabrechnung möglich. Wenn diese taggenaue Abrechnung sich bis in den nächsten Monat streckt, so wird für dieses Monat keine Vorauszahlung bzw. kein Akonto ausbezahlt.
    • Möglicherweise ist aufgrund einer Jahresabrechnung eine Rückforderung entstanden. Bitte vergleichen Sie Ihre letzten Abrechnungen.
    • Falls Sie den Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom noch nicht unterzeichnet und retourniert haben, kann die OeMAG keine Auszahlungen tätigen.
    • Bei der Anzeige einer Forderungsabtretung oder einer Rechtsnachfolge werden die Zahlungen bis zur Bestätigung einbehalten.
  • Wie erfolgt der Investitionszuschuss bei PV-Anlagen? 

    Gefördert werden neu installierte, an oder auf einem Gebäude angebrachte Photovoltaikanlagen, die ab dem 01.01.2013 einen Förderantrag gestellt haben und im Kontingent berücksichtigt wurden. Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbsmannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.Gefördert werden neu installierte gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen, die ab dem 01.01.2013 einen Förderantrag gestellt haben und im Kontingent berücksichtigt wurden. Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbsmannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.

    Als Investitionszuschuss für die Errichtung wird zusätzlich zur Tarifförderung ein Betrag in Höhe von 30% der Investitionskosten, höchstens jedoch von 200 Euro/kWpeak gewährt.

    Nähere Informationen und das Einreichformular finden sie hier:

    • Einreichformular Investitionszuschuss PV-Anlagen
    • Ausfüllhilfe zum Einreichformular
    • Informationsblatt Investitionszuschuss PV-Anlagen
  • Wer erlässt die Einspeisetarife für neue Ökostromanlagen? 

    Diese Tarife werden vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) erlassen.

    Link: Bundeministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)

  • Wie kann ein Förderantrag gestellt werden? 

    Der Antrag auf Vertragsabschluss im Sinne des § 15 Ökostromgesetz 2012 (Förderantrag) kann ausschließlich online über die Homepage der OeMAG eingebracht werden.

    LINK: Online-Antragstellung

    Die Anträge können nicht mittels Post, Fax oder E-Mail eingebracht werden.
    Der Eingang des Antrags bei der OeMAG entscheidet über die Reihung der Anlage bei Vergabe der Fördermittel (kontrahierbares Einspeisetarifvolumen).

  • Welche Voraussetzungen müssen für die Förderung erfüllt sein? 
    • Vorliegen aller für die Errichtung notwendigen (behördlichen) Genehmigungen/Bewilligungen/Anzeigen (etwa elektrizitätsrechtliche Bewilligung/Genehmigung/Anzeige und/oder Betriebsanlagenbescheid und/oder baurechtlicher Bescheid und/oder wasserrechtliche Bewilligung und/oder forstrechtliche Bewilligung und/oder abfallwirtschaftsrechtliche Bewilligung und/oder UVP-Bescheid)
    • Vorliegen der Anerkennung der Anlage als Ökostromanlage (= Anerkennungsbescheid gemäß § 7 Ökostromgesetz)
    • Vorliegen allfälliger zusätzlicher Nachweise (zB Feinstaubreduktionsmassnahmen, …)
    • Antrag (Anbot) an OeMAG mit gültiger Zählpunktnummer
    • Erfüllung der der gesetzlichen und der in den von der Energie-Control GmbH genehmigten Allgemeinen Bedingungen (AB-ÖKO) vorgesehenen Bedingungen
    • zur Verfügung stehendes kontrahierbares Einspeisetarifvolumen (Förderkontingent)
    • Aufnahme in das Förderkontingent
    • Abschluss des Vertrags mit OeMAG
    • Fristgerechte Inbetriebnahme der Anlage (zw. 12 und 36 Monaten ab Vertragsabschlußdatum - je nach Energieträger)
    • Einspeisung in das öffentliche Netz
    • Erfüllung der Mitwirkungsverpflichtungen gemäß AB-ÖKO
  • Welche Unterlagen sind für die Antragstellung bereitzuhalten? 
    • eine gültige Zählpunktidentifikationsnummer, die Ihnen vom jeweiligen Energieversorger vergeben wurde
    • Vorliegen aller für die Errichtung notwendigen (behördlichen) Genehmigungen/Bewilligungen/Anzeigen (etwa elektrizitätsrechtliche Bewilligung/Genehmigung/Anzeige und/oder Betriebsanlagenbescheid und/oder baurechtlicher Bescheid und/oder wasserrechtliche Bewilligung und/oder forstrechtliche Bewilligung und/oder abfallwirtschaftsrechtliche Bewilligung und/oder UVP-Bescheid)
    • Vorliegen der Anerkennung der Anlage als Ökostromanlage (= Anerkennungsbescheid gemäß § 7 Ökostromgesetz)
    • Vorliegen allfälliger zusätzlicher Nachweise (zB Feinstaubreduktionsmassnahmen, …)
  • Wie hoch sind die derzeitigen Einspeisetarife? 

    Das hängt von der Anlagentype und anderen anlagenspezfischen Daten ab. Bitte entnehmen Sie die aktuelle Einspeisetarifverordnung unserer Seite:

     

    Außerdem sind nähere Informationen über die Preise für die Abnahme von elektrischer Energie aus Ökostromanlagen auf der Website der E-Control (Energie-Control GmbH) abrufbar.

    Link: Internetseite der E-Control zu den Einspeisetarifen

  • Wie erfolgt die Auszahlung für Anlagenbetreiber der OeMAG? 
    • Die Auszahlung erfolgt immer am letzten Werktag des nächstfolgenden Monats.
    • Bei lastprofilgemessenen Anlagen bekommen wir monatlich die Daten vom Netzbetreiber und rechnen diese an Sie ab.
    • Bei Anlagen mit synthetischem Lastprofil werden ab der Inbetriebnahme Teilzahlungsgutschriften (das sogenannte Akonto) erstellt. Einmal jährlich wird dann die Jahresabrechnung erstellt, bei der die tatsächliche Einspeisevergütung mit den Teilzahlungen gegengerechnet wird.
  • Wie berechnet sich ein Akonto? 

    Monatliche Teilzahlungsgutschriften (Akonti) errechnen sich anhand der letzten erstellten Jahresabrechnung. Aus der Einspeisevergütung des vorangegangenen Jahres wird ein durchschnittlicher Monatsbetrag errechnet. Wenn Ihre Anlage erst in Betrieb gegangen ist und noch kein Vorjahreswert vorliegt, wird ein Regelakonto berechnet. (Engpassleistung Ihrer Anlage x durchschnittliche Ausnutzungsstunden x Einspeisetarif)

    Entspricht die Jahreseinspeisevergütung einem Betrag von unter 120 EUR, so werden keine monatlichen Teilzahlungsgutschriften erstellt. Sie erhalten dann nur einmal im Jahr eine Vergütung der eingespeisten Menge.

  • Welche Zählertypen gibt es? 
    • Lastprofilzähler: dieser misst die Einspeisedaten auf die Viertelstunde genau und liefert die Daten an die Regelzonenführer. Die Regelzonenführer übermitteln die Viertelstundenwerte zur monatlichen Abrechnung der tatsächlichen Einspeisung  an die OeMAG.
       
    • Synthetisches Lastprofil: hierbei handelt es sich um einen Zähler, der in der Regel nur einmal jährlich abgelesen wird.  Falls eine Zwischenablesung gewünscht wird, muss diese beim jeweiligen Netzbetreiber veranlasst werden.
  • Können Sie mir eine verbindliche telefonische Auskunft geben? 

    Verbindliche Auskünfte erfolgen ausschließlich schriftlich.

  • Wer ist mein Ansprechpartner für tarifgeförderte Ökostromanlagen? 

    Das ist die OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG (OeMAG). Gemäß § 14 ff Ökostromgesetz in der Fassung BGBl. I Nr. 105/2006 wurde am 25.9.2006 der OeMAG die Konzession zur Ausübung der Tätigkeit der Ökostromabwicklungsstelle erteilt. Die Konzession erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet.
    Die OeMAG ist Rechtsnachfolgerin der bisherigen Ökobilanzgruppenverantwortlichen (Regelzonenführer) und tritt gemäß § 30b Abs 1 Ökostromgesetz seit 01.10.2006 an die Stelle der bisherigen Ökobilanzgruppenverantwortlichen. Sie tritt insbesondere in die mit den Ökostromerzeugern, Bilanzgruppenverantwortlichen, Stromhändlern und Netzbetreibern auf Grundlage der Allgemeinen Bedingungen bisher abgeschlossenen Verträge ein.
    Der Firmensitz der Ökostromabwicklungsstelle ist Alserbachstraße 14-16, 1090 Wien. Für die beiden westlichen Regelzonen der VKW-Netz AG und TIWAG-Netz AG ist eine Westabwicklungsstelle eingerichtet. Die Adresse lautet: Gallusstraße 48, 6901 Bregenz

  • Muss der Anerkennungsbescheid bereits bei der Antragstellung vorliegen? 

    Ja, der Anerkennungsbescheid muss bereits vor der Antragstellung vorliegen.
    Gemäß § 15 Abs. 3 Ökostromgesetz 2012 sind dem Antrag, soweit nicht gesonderte Nachweise erforderlich sind, der Anerkennungsbescheid sowie alle weiteren notwendigen Genehmigungen oder Anzeigen anzuschließen.

    Dies gilt allerdings nicht für die Investitionsförderung von Kleinwasserkraftanlagen. Siehe hierzu Investitionsförderung KWKW-Anlagen.

  • Wie erhalte ich einen Anerkennungsbescheid? 

    Indem Sie einen Antrag an den zuständigen Landeshautmann stellen (Formulare sind auf den Web-Sites der jeweiligen Landesbehörde downloadbar). Nähere Informationen erhalten Sie direkt bei den Landesbehörden.

  • Benötige ich einen Netzzugangsvertrag zur Antragsstellung? 

    Ja, Sie benötigen einen Netzzugangsvertrag, da der Netzzugangsvertrag einen Einspeisezählpunkt garantiert und eine Antragstellung ohne gültige Einspeisezählpunktbezeichnung nicht möglich ist.
    Der Netzzugangsvertrag ist dem Antrag nicht anzuschließen.

  • Benötige ich einen Vertrag mit der OeMAG, um die Förderung zu erhalten? 

    Der Vertrag ist Voraussetzung für die Zuordnung in die Öko-Bilanzgruppe in Ihrer Regelzone. Wenn Sie einen Vertrag haben und der Öko-BG zugeordnet sind, dann dürfen Sie einspeisen.

  • Was ist eine Bilanzgruppe, zu welcher gehöre ich? 

    Eine Bilanzgruppe ist die Zusammenfassung von Lieferanten und Kunden zu einer virtuellen Gruppe innerhalb derer ein Ausgleich zwischen Aufbringung (Bezugsfahrpläne, Einspeisungen) und Abgabe (Lieferfahrpläne, Ausspeisungen) erfolgt. Eine von mehreren Voraussetzungen, die Sie zu erfüllen haben, um als Einspeiser von Ökoenergie gefördert werden zu können, ist Ihre Zugehörigkeit zur Öko-BG in Ihrer Regelzone.

  • Sind früher erhaltene Förderungen zu berücksichtigen (zB Landesförderungen)? 

    Dies ist im Einzelfall zu überprüfen, die Förderungen werden entsprechend den geltenden Verordnungen berücksichtigt. Daher müssen Sie sich bitte an die zuständige Behörde wenden, bei der Sie die Förderung erhalten haben.

  • Wann kann ich mit einer definitiven Förderzusage rechnen? 

    Erst der von der OeMAG übermittelte Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom ist die eigentliche Förderzusage. Davor übermittelte Bestätigungen und/oder Mitteilungen der OeMAG sind rein informativ aber rechtlich unverbindlich. Wir bemühen uns, jeden Antrag möglichst rasch zu bearbeiten. Die erforderliche Zeit hängt stark von der Komplexität jedes Einzelfalls und der momentanen Arbeitsbelastung ab.

  • Ist die Einspeisung ins öffentl. Netz erforderlich, um eine Förderung zu erhalten? 

    Nur die in das öffentliche Netz eingespeiste Energiemenge kann gefördert werden. Die Abnahmepflicht der OeMAG ist nur gegeben, wenn die gesamte aus einer Ökostromanlage in das öffentliche Netz abgegebene elektrische Energie in einem, mindestens 12 Kalendermonate dauernden Zeitraum an die Ökostromabwicklungsstelle abgegeben wird und der Betreiber dieser Anlage Mitglied der Ökobilanzgruppe ist.

  • Was ist der Zählpunkt, woher kommt dieser und woraus besteht er? 

    Der Zählpunkt ist eine eindeutige Identifikationsnummer, die vom Netzbetreiber nach den geltenden Marktregeln einer Anlage zugeordnet wird. Sie finden diesen im Anerkennungsbescheid. Er setzt sich wie folgt zusammen: AT - 5 Stellen die den Netzbetreiber identifizieren - 6 Stellen für die Postleitzahl (oft mit lauter 0 angegeben) - 20 Stellen alphanumerische eindeutige Kennung des Zählpunktes.