Neuigkeiten

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Förderung von Ökostromanlagen.

Informationen zur Antragstellung 2015

Aufgrund von technisch notwendigen Wartungsarbeiten wird die Antragstellung im Zeitraum vom 31.12.2014, 12:00 Uhr MEZ bis 07.01.2015, 17:00 Uhr MEZ nicht möglich sein.
Anträge auf Förderung von sämtlichen Ökostromanlagen (PV, Biogas, Windkraft, Kleinwasserkraft etc.) können somit erst wieder am 07.01.2015, 17:00 Uhr MEZ eingebracht werden.

Die Förderanträge können ausschließlich online über die Homepage eingebracht werden. Benützen Sie dafür bitte den LOGIN-Button (ganz oben positioniert) auf unserer Homepage.
Die Antragstellung via Fax, Post oder E-Mail ist nicht möglich.


ALLGEMEINER ABLAUF:

Die Antragstellung erfolgt ab 2015 grundsätzlich in zwei Schritten:

  1. Sie lösen ein „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben.
  2. Frühestens 18 Stunden nach der Ziehung des Tickets kann im zweiten Schritt der Förderantrag vervollständigt werden ("Login mit Ticket"). Für diesen zweiten Schritt haben Sie 168 Stunden (7 Tage) Zeit. Den genauen Zeitraum für die Vervollständigung Ihres Tickets finden Sie in der Ticket-Bestätigungsmail bzw. auf Ihrem Bildschirm nach erfolgreicher Ticketziehung.

    Hier finden Sie den Leitfaden für das Ticketsystem ab 2015



WICHTIGE INFORMATIONEN:

  • Ab dem Jahr 2015 ist die Gewährung von Förderungen für Photovoltaikanlagen, die sich nicht auf einem Gebäude befinden, sowie für Photovoltaikanlagen mit einer Engpassleistung bzw. Modulspitzenleistung von über 200 kWpeak ausgeschlossen. Daher ist eine Antragstellung für PV-Anlagen mit Anerkennungsbescheiden, die eine Modulspitzenleistung von über 200 kWp aufweisen, nicht möglich.
  • Ein Förderantrag kann nur dann bei der Ökostromabwicklungsstelle eingebracht werden, sofern mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen wurde.
  • Als Zeitpunkt des Einlangens eines Antrages gilt der Eingang des vollständigen Ticket-Antrages. ACHTUNG: Werden an einem Kalendertag mehrere Ticket-Anträge, die dieselbe Anlage (Zählpunktbezeichnung) betreffen, eingebracht, ist nur das letzte Ticket gültig. Der Antrag kann somit nur mit dem zuletzt gezogenen Ticket vervollständigt werden!
  • OeMAG ist jederzeit berechtigt, Benutzer vom Zugriff auf das elektronische Abwicklungssystem auszuschließen. Daher ist insbesondere die Anwendung von automatisierten Eingabesystemen ("robots") nicht zulässig und führt zum Ausschluss von der Antragstellung. Insbesondere bei Tickets, die innerhalb von 15 Sekunden nach Systemfreischaltung ausgefüllt abgeschickt werden, geht die OeMAG davon aus, dass diese Tickets nicht manuell, sondern mit sogenannten automationsgestützten Eingabesystemen („robots“) abgegeben wurden.
  • Nur für Photovoltaikanlagen: Sollte der Ökostromerzeuger, der einen Antrag für eine PV-Anlage im Jahr 2015 eingebracht hat, von der OeMAG eine E-Mail mit der „Aufforderung zur Erfassung der übrigen vertragsrelevanten Daten“ erhalten, so ist er verpflichtet, der OeMAG binnen 3 Monaten nach Erhalt dieser E-Mail geeignete Nachweise (zB gegengezeichnetes Angebot, Rechnungen, Verträge etc) über die Bestellung der beantragten Photovoltaikanlage zu übermitteln. Wird dieser Nachweis nicht erbracht, kann der Antrag des Ökostromerzeugers nicht im Förderkontingent berücksichtigt werden.


TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN:

  • Für die Fördervergabe 2015 kann der Internet Explorer Version 6 oder älter aus technischen Gründen nicht mehr unterstützt werden. Wir bitten Sie daher, ein Update rechtzeitig durchzuführen oder auf einen anderen Browser umzusteigen (zum Beispiel Firefox, Chrome etc).
  • Bitte beachten Sie, dass bereits vergebene Benutzernamen, Antragsnummern und Passwörter für die neue Antragstellung nicht verwendet werden können!
  • Um ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Förderantrags-Applikation zu gewährleisten, beachten Sie bitte, dass ihr Browser zumindest für diese Applikation COOKIES zulässt.

Änderung der Allgemeinen Bedingungen der Ökostromabwicklungsstelle (AB-ÖKO)

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Änderungen der Allgemeinen Bedingungen der Ökostromabwicklungsstelle (AB-ÖKO) mit Bescheid der E-Control vom 25.11.2014 genehmigt wurden. Die Änderungen der AB-ÖKO treten mit 29.12.2014 in Kraft.

Es wurden folgende Änderungen vorgenommen:

Abschnitt C

II. Vertragsabschluss Ökostromerzeuger - Ökostromabwicklungsstelle

Bei Punkt 1.3 wurden Maßnahmen zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Verfügbarkeit des elektronischen Antragssystems eingeführt.
Bei den Auflösenden Bedingungen (3.) wurde Punkt 3.6 neu hinzugefügt. Durch diese Regelung soll ein zusätzlicher Anreiz zur Realisierung von PV-Projekten in Form einer Bestätigung des Umsetzungswillens anhand von Rechnungen über bestellte PV-Anlagen geschaffen werden.

IV. Organisatorische Bestimmungen für die Ökobilanzgruppen

In § 40 ÖSG 2012 sind seitens der Anlagenbetreiber weitgehende Mitwirkungspflichten zur Minimierung der Kosten für Ausgleichsenergie vorgesehen. Dementsprechend wurden bei den bilanzgruppenspezifischen Pflichten aller Ökostromerzeuger Punkt 3.2 lit d und e sowie 3.3 überarbeitet. Punkt 3.4 wurde gänzlich neu hinzugefügt und sieht vor, dass sich der Ökostromerzeuger zur Erfüllung der Mitwirkungspflichten auch Dritter bedienen kann. Diese Änderungen wurden auch in Abschnitt B vorgenommen. Die Meldung von Leistungsausfällen kann ab sofort unter www.oem-ag.at/de/marktteilnehmer/stromerzeuger/meldung-von-leistungsausfaellen/ durchgeführt werden.

Im Anhang ./1 wurde die Tabelle überarbeitet.

Antragstellung nur mehr online möglich

Mit Inkrafttreten unserer neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen ist ab 18.11.2013 die Antragsstellung ausschließlich online möglich.
Allgemeine Bedingungen der Ökostromabwicklungsstelle (AB-ÖKO) Abschnitt C) Teil II 1.1: "[…] Aus Gründen der Gleichbehandlung der Ökostromerzeuger und der Transparenz bei der Vergabe des Förderkontingents hat die Antragstellung (Anbot) der Ökostromerzeuger ohne jede Ausnahme ausschließlich über das elektronische Abwicklungssystem der Ökostromabwicklungsstelle zu erfolgen."

ACHTUNG: Um ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Förderantrags-Applikation zu gewährleisten, beachten Sie bitte, dass ihr Browser zumindest für diese Applikation COOKIES zulässt.

Bitte beachten Sie auch, dass aufgrund der neuen Antragstellung die Förderanträge bzw. Benutzernamen (Alias) aus den Vorjahren nicht verwendet werden können.

Leitfaden zur Erfassung der vertragsrelevanten Daten

Hier finden Sie den neuen Leitfaden zur Erfassung der vertragsrelevanten Daten:
>> Leitfaden - Erfassung der vertragsrelevanten Daten

Änderung Ihrer Ökostromabrechnung aufgrund der UStBBKV

Am 26.11.2013 wurde die Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungsverordnung, kurz UStBBKV, ausgegeben. Da es sich bei der OeMAG um ein Unternehmen handelt, dessen Haupttätigkeit im Erwerb und in der Weiterlieferung von Strom besteht, sind die Bestimmungen der Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungsverordnung des BMF (UStBBK, BGBl. II 369/2013) zwingend mit Wirkung 1.1.2014 umzusetzen. Aufgrund dieser Verordnung kommt es bei Stromlieferungen an die OeMAG zu einem Übergang der Umsatzsteuerschuld auf den Leistungsempfänger (Reverse Charge-Verfahren), sofern diese Umsätze nach dem 31.12.2013 getätigt wurden. Dies gilt natürlich auch für die Gutschriften der OeMAG, die gemäß den Vorschriften des § 11 Abs 7 und 8 UStG ausgestellt werden und als Rechnungen des Stromerzeugers gelten, der die steuerpflichtige Stromlieferung ausführt.

Das bedeutet, dass in den Gutschriftenrechnungen für Einspeisevergütungen mit einem Leistungs- bzw. Lieferdatum nach dem 31.12.2013 KEINE Umsatzsteuer mehr ausgewiesen wird. Es wird daher nur mehr der Nettobetrag ohne Umsatzsteuer angewiesen, da Sie als Stromerzeuger keine Umsatzsteuer mehr abführen müssen. Die OeMAG schuldet diese Umsatzsteuer anstatt dem Stromerzeuger und kann diese im Zuge der Umsatzsteuervoranmeldung als Vorsteuer geltend machen.
 
Sollte die eingespeiste Menge Ihrer Ökostromanlage nur einmal jährlich und nicht zum 31.12.2013 abgelesen werden, so erhalten Sie von uns bei Vorliegen der Einspeisemenge 2013-2014 zwei separate Jahresabrechnungen (bis 31.12.2013 inkl. 20% Umsatzsteuer und ab 01.01.2014 ohne Umsatzsteuer).

Hier finden Sie die Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungsverordnung.

Taggenaue Jahresabrechnung für jährlich abgelesene Anlagen ohne Lastprofilzähler

Ab sofort ist es möglich, Ihre Jahresabrechnung über den gesamten Ablesezeitraum zu erstellen. Die Übermittlung der eingespeisten Mengenwerte erfolgt dabei weiterhin durch den Netzbetreiber.

Bisher konnten die Jahresabrechnungen nur für volle Monate erstellt werden, d.h. wenn  die Ablesung beispielsweise in der Mitte eines Monats erfolgte, umfasste die Abrechnung den Zeitraum bis zum Ende des Vormonats.
Aufgrund umfangreicher Anpassungen im Abrechnungssystem können wir Ihnen nun taggenaue Abrechnungen liefern. Selbstverständlich erhalten Sie auch weiterhin monatliche Teilzahlungen, wenn Ihr Jahresstromerlös den Betrag von EUR 120,-- übersteigt.
 
Ziel der Umstellung der Jahresabrechnung auf eine taggenaue Abrechnung
Die taggenaue Jahresabrechnung soll für Sie als Anlagenbetreiber eine einfachere Nachvollziehbarkeit der abgerechneten Einspeisewerte ermöglichen.