Neuigkeiten

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Förderung von Ökostromanlagen.

Leitfaden zur Erfassung der vertragsrelevanten Daten

Hier finden Sie den neuen Leitfaden zur Erfassung der vertragsrelevanten Daten:
>> Leitfaden - Erfassung der vertragsrelevanten Daten

Änderung Ihrer Ökostromabrechnung aufgrund der UStBBKV

Am 26.11.2013 wurde die Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungsverordnung, kurz UStBBKV, ausgegeben. Da es sich bei der OeMAG um ein Unternehmen handelt, dessen Haupttätigkeit im Erwerb und in der Weiterlieferung von Strom besteht, sind die Bestimmungen der Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungsverordnung des BMF (UStBBK, BGBl. II 369/2013) zwingend mit Wirkung 1.1.2014 umzusetzen. Aufgrund dieser Verordnung kommt es bei Stromlieferungen an die OeMAG zu einem Übergang der Umsatzsteuerschuld auf den Leistungsempfänger (Reverse Charge-Verfahren), sofern diese Umsätze nach dem 31.12.2013 getätigt wurden. Dies gilt natürlich auch für die Gutschriften der OeMAG, die gemäß den Vorschriften des § 11 Abs 7 und 8 UStG ausgestellt werden und als Rechnungen des Stromerzeugers gelten, der die steuerpflichtige Stromlieferung ausführt.

Das bedeutet, dass in den Gutschriftenrechnungen für Einspeisevergütungen mit einem Leistungs- bzw. Lieferdatum nach dem 31.12.2013 KEINE Umsatzsteuer mehr ausgewiesen wird. Es wird daher nur mehr der Nettobetrag ohne Umsatzsteuer angewiesen, da Sie als Stromerzeuger keine Umsatzsteuer mehr abführen müssen. Die OeMAG schuldet diese Umsatzsteuer anstatt dem Stromerzeuger und kann diese im Zuge der Umsatzsteuervoranmeldung als Vorsteuer geltend machen.
 
Sollte die eingespeiste Menge Ihrer Ökostromanlage nur einmal jährlich und nicht zum 31.12.2013 abgelesen werden, so erhalten Sie von uns bei Vorliegen der Einspeisemenge 2013-2014 zwei separate Jahresabrechnungen (bis 31.12.2013 inkl. 20% Umsatzsteuer und ab 01.01.2014 ohne Umsatzsteuer).

Hier finden Sie die Umsatzsteuerbetrugsbekämpfungsverordnung.

Photovoltaik-Antragstellung erfolgreich gestartet

Die für 16.01.2014 festgelegte Antragstellung für Photovoltaik-Förderung konnte erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt wurden bis 18.00 Uhr 18.000 Tickets für Förderanträge beantragt und ausgestellt. Die OeMAG hat im Vorfeld dieses Termins zusätzliche und umfassende technische Maßnahmen gesetzt, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen. Vor allem war es wichtig gegen jene aggressiven und destruktiven Antragssteller, die mittels automatisierter Eingabesysteme (sogenannte robots) versuchen würden, sich einen Vorteil bei der Antragstellung zu verschaffen, entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Durch diese Maßnahmen war eine gesetzeskonforme Antragstellung möglich.

Weitere Vorgehensweise

Die Antragsteller haben nun ab Freitag, 17.01.2014, 11 Uhr eine Woche Zeit ihren Antrag zu vervollständigen. Auf die Reihung hat die Vervollständigung keinen Einfluss mehr, hier zählt der Zeitpunkt des Tickets. Nach Ablauf dieser Woche können die gereihten Anträge inhaltlich geprüft werden. Erst dann können Aussagen über eine Zuteilung ins Kontingent getroffen werden. Insgesamt steht für 2014 ein zusätzliches Unterstützungsvolumen von € 8 Mio. für die Laufzeit von 13 Jahren für Photovoltaik-Anlagen zur Verfügung.

Antragstellung 2014

ABLAUF :
Die Antragstellung erfolgt ab 2014 grundsätzlich in zwei Schritten.

  1. Sie lösen ein „Ticket“, um die grundlegenden Daten einzugeben.
  2. Im zweiten Schritt kann der Förderantrag vervollständigt werden.
    Für diesen zweiten Schritt haben Sie 168 Stunden (7 Tage) Zeit.

Förderanträge können ausschließlich online eingebracht werden. Die Antragstellung via Fax, Post oder E-Mail ist nicht möglich. Um ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Förderantrags-Applikation zu gewährleisten, beachten Sie bitte, dass ihr Browser zumindest für diese Applikation COOKIES zulässt.

LINK: ONLINE-Antragstellung

Hier finden Sie sich auch den Leitfaden für die neue Antragstellung: LEITFADEN ANTRAGSTELLUNG

Die Änderung der Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2012 (ÖSET-VO 2012) wurde am 23.12.2013 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.
LINK: Änderung der Ökostrom-Einspeisetariverordnung 2012 vom 23.12.2013

Verschiebung des Antragsstellungszeitpunktes für PV Förderung auf Grund hackerähnlicher Vorgänge

Die Antragsstellung für die Förderung von PV Anlagen sollte anders als im Vorjahr nicht in der Silvesternacht sondern am 2.1.2014 um 10 Uhr Vormittags erfolgen. Das System wurde im Laufe des letzten Jahres massiv erweitert und auch im Vorfeld nachweislich erfolgreich getestet. Trotzdem konnten die Webserver im ATOS Rechenzentrum auf Grund der hackerähnlichen Vorgänge nicht gesichert online gehen. Somit war eine gesetzeskonforme und diskriminierungsfreie Antragsstellung nicht möglich.
Die OeMAG sah sich daher gezwungen, den Antragszeitpunkt auf Grund sicherheitstechnischer Notwendigkeiten auf den 16.1.2014 zu verschieben.
Diese Zeit wurde vom ATOS Rechenzentrum und vom Softwareprovider smart technologies benötigt, um die Vorfälle des 02.01.2014 genau zu analysieren und darauf basierend technische Maßnahmen zu ergreifen, um eine diskriminierungsfreie Antragsstellung gewährleisten zu können. Für die durch die technischen Probleme entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung!

Antragstellung nur mehr online möglich

Mit Inkrafttreten unserer neuen allgemeinen Geschäftsbedingungen ist ab 18.11.2013 die Antragsstellung ausschließlich online möglich.
Allgemeine Bedingungen der Ökostromabwicklungsstelle (AB-ÖKO) Abschnitt C) Teil II 1.1: "[…] Aus Gründen der Gleichbehandlung der Ökostromerzeuger und der Transparenz bei der Vergabe des Förderkontingents hat die Antragstellung (Anbot) der Ökostromerzeuger ohne jede Ausnahme ausschließlich über das elektronische Abwicklungssystem der Ökostromabwicklungsstelle zu erfolgen."

ACHTUNG: Um ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Förderantrags-Applikation zu gewährleisten, beachten Sie bitte, dass ihr Browser zumindest für diese Applikation COOKIES zulässt.

Bitte beachten Sie auch, dass aufgrund der neuen Antragstellung die Förderanträge bzw. Benutzernamen (Alias) aus den Vorjahren nicht verwendet werden können.

Allgemeine Bedingungen der Ökostromabwicklungsstelle (AB-ÖKO)

Aufgrund des Ökostromgesetzes 2012 BGBI Nr. 75/2012 und der Änderungen, die durch das ElWOG 2010 (z.B. neu elektronische Wechselplattform) notwendig wurden, ist eine Anpassung der Allgemeinen Bedingungen der Ökostromabwicklungsstelle  (AB-ÖKO) erforderlich geworden. Die neuen AB-ÖKO treten mit 15.11.2013 in Kraft. Im Zuge der Anpassung sind überholte und nicht mehr gültige Formulierungen gestrichen bzw. geändert worden.

>> Hier finden Sie die neuen AB-ÖKO.

Folgende größere Änderungen wurden durchgeführt:

Abschnitt A – Allgemeiner Teil
- Streichungen von überholten Textteilen und inhaltliche Klarstellungen
- Anpassung an Ökostromgesetz 2012
- Adaption der Datenaustausch mit Behörden

Abschnitt B – Erzeuger die vor dem 1.7.2012 einen Vertrag abgeschlossen haben
- Streichungen von Texteilen, die aufgrund der gesetzlichen Änderungen nicht mehr notwendig sind und Klarstellungen
- Anpassung an Ökostromgesetz 2012
- Adaptierte Regelungen bezüglich des Wechsels, welche die Besonderheiten des Erzeugerwechsels berücksichtigen und gleichzeitig eine technische Abwicklung über die Wechselplattform möglich machen.
- Adaptierung der Regelung bei Brennstoffnachweisen und Biogaseinspeisung

Abschnitt C – Erzeuger die nach dem ÖSG 2012 einen Vertrag abgeschlossen haben (neu)
- Anpassung aufgrund des ÖSG 2012
- Adaptierte Regelungen bezüglich des Wechsels, welche die Besonderheiten des Erzeugerwechsels berücksichtigen und gleichzeitig eine technische Abwicklung über die Wechselplattform möglich machen
Neue Regelung bezüglich der Antragstellung:
- diese ist nur mehr über das elektronische Abwicklungssystem möglich
- Die Zeiten in, welchem das Abwicklungssystem aus bestimmten Gründen nicht erreichbar ist müssen vorab angekündigt werden. Anträge können dann nicht eingebracht werden
- Adaptierung der Regelung bei Brennstoffnachweisen und Biogaseinspeisung

Abschnitt D – Bilanzgruppe
- alte nicht mehr gültige Formulierung wurde gestrichen

Abschnitt E – Stromhändler
- Neue Formulierung betreffend Quote und Verbrauchswerte
- Fahrplanübermittlung: alte und nicht mehr gültige Formulierung wurde gestrichen
- Änderungen der Sicherheitenberechnung aufgrund ÖSG 2012

Abschnitt E – Netzbetreiber
- Adaptierte Regelungen bezüglich des Wechsels, welche die Besonderheiten des Erzeugerwechsels berücksichtigen und gleichzeitig eine technische Abwicklung über die Wechselplattform möglich machen
- Anpassung bei der Verrechnung aufgrund ÖSG 2012

Anlage 1 - Mitwirkungspflichten (unverändert)
Anlage 2 - Mustervertrag

- Streichung von nicht im Vertrag notwendigen Anlagedaten
- Anpassung der Datenübermittlungsklausel

Anlage 3 - kombinierte Tarif-Investförderung
- gänzlich neu aufgrund ÖSG 2012

Anhang./4 Anzuwendendes Datenaustauschverfahren für Zuweisung/Wechsel in Ökobilanzgruppen
- gänzlich neu aufgrund ÖSG 2012

Anhang./5 Wechselvollmacht
- gänzlich neu aufgrund ÖSG 2012

Taggenaue Jahresabrechnung für jährlich abgelesene Anlagen ohne Lastprofilzähler

Ab sofort ist es möglich, Ihre Jahresabrechnung über den gesamten Ablesezeitraum zu erstellen. Die Übermittlung der eingespeisten Mengenwerte erfolgt dabei weiterhin durch den Netzbetreiber.

Bisher konnten die Jahresabrechnungen nur für volle Monate erstellt werden, d.h. wenn  die Ablesung beispielsweise in der Mitte eines Monats erfolgte, umfasste die Abrechnung den Zeitraum bis zum Ende des Vormonats.
Aufgrund umfangreicher Anpassungen im Abrechnungssystem können wir Ihnen nun taggenaue Abrechnungen liefern. Selbstverständlich erhalten Sie auch weiterhin monatliche Teilzahlungen, wenn Ihr Jahresstromerlös den Betrag von EUR 120,-- übersteigt.
 
Ziel der Umstellung der Jahresabrechnung auf eine taggenaue Abrechnung
Die taggenaue Jahresabrechnung soll für Sie als Anlagenbetreiber eine einfachere Nachvollziehbarkeit der abgerechneten Einspeisewerte ermöglichen.

Investitionszuschuss Photovoltaikanlagen

Was wird gefördert?
Gefördert werden neu installierte Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude angebracht sind und ab dem 16.01.2014 einen Förderantrag gestellt haben und im Kontingent berücksichtigt wurden.
Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbsmannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.

Wenn Sie einen Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom zum Netzparitätstarif abgeschlossen haben, besteht KEIN Anspruch auf den Investitionszuschuss!

Wie hoch ist die Förderung?
Als Investitionszuschuss für die Errichtung wird zusätzlich zur Tarifförderung ein Betrag in Höhe von 30% der Investitionskosten, höchstens jedoch von 200 Euro/kWpeak gewährt.

Was ist bei der Einreichung der Investitionskosten zu beachten?
Spätestens 3 Monate nach Inbetriebnahme der Anlage muss der Anlagenbetreiber die Endabrechnung bei der Ökostromabwicklungsstelle einreichen. Hierfür müssen die jeweiligen Kosten auf dem von uns veröffentlichten Formular gesammelt eingetragen und an uns übermittelt werden.

Nähere Informationen und das Einreichformular finden sie hier: