APA-News
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| 01.07.2010 |
Ökoenergie: Berlakovich hält Plan für mutlos Umweltminister Nikolaus Berlakovich (V) hält den von seinem Parteikollegen Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner präsentierten "Nationalen Aktionsplan" (NAP) für erneuerbare Energien, der gestern an die EU-Kommission übermittelt wurde, für "nur wenig ambitioniert und mutlos". Vor allem versteht er nicht, "warum der Biomasse nicht die Kraft zuerkannt wird, die in ihr steckt". |
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| 01.07.2010 |
Mitterlehner verteidigt Ökoenergie-Bericht an EU Im Rahmen der EU-Klimaziele muss Österreich seinen Anteil an Ökoenergien am Bruttoendenergieverbrauch bis 2020 auf 34 Prozent erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Regierung hauptsächlich auf Wasserkraft und Biomasse. Dank der vielen Wasserkraftwerke stammten 2005 bereits 24,4 Prozent des Verbrauchs aus erneuerbaren Quellen, 2008 waren es schon 29 Prozent. Die Ökoenergiebranche und Umweltschützer halten das 34-Prozent-Ziel daher für viel zu unambitioniert. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (V) hingegen will lieber einen "sicheren Weg" gehen und ist in seinem am 30. Juni nach Brüssel übersandten Pflichtbericht bei den 34 Prozent geblieben - obwohl in der Energiestrategie von 35,5 Prozent die Rede ist. |
| 01.07.2010 |
Berlin peilt 38 Prozent Ökostrom-Anteil bis 2020 an Die deutsche Regierung geht von einer Verdoppelung des Ökostromanteils bis 2020 aus. Dann würden über 38 Prozent des Stroms aus Wind, Wasser, Sonne oder Biomasse erzeugt, geht aus dem Entwurf für den "Nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energie" hervor. Derzeit beträgt der Beitrag von Ökostrom gut 17 Prozent. |
| 30.06.2010 |
Siemens will mit neuer Windturbine punkten Siemens will mit einer neuen Riesenturbine die Gewichte im globalen Windkraftmarkt verschieben. Der Münchener Technologiekonzern kündigte für 2012 den Marktstart einer getriebelosen Windturbine mit einer Leistung von sechs Megawatt an. Die bisher üblichen Maschinen liefern nur knapp halb so viel. |
| 29.06.2010 |
Vier Mio. Euro für energieautarke Regionen Der Klima- und Energiefonds hat zum zweiten Mal nach 2009 Förderungen für Gemeinden und Regionen ausgeschrieben, die ihre Energieautarkie erhöhen wollen. Heuer stehen vier Mio. Euro dafür zur Verfügung, nach 4,5 Mio. Euro im Vorjahr. |
| 29.06.2010 |
Linz-AG-Anlage macht aus Klärschlamm Biogas Der städtische Energieversorger Linz AG hat am Dienstag (29. Juni) auf dem Areal der Regionalkläranlage Asten bei Linz die "Biogas Asten", die nach eigenen Angaben größte Biogas-Aufbereitungsanlage Österreichs, eröffnet. In der Anlage wird Faulschlamm aus der Kläranlage auf biologischem Weg zu Naturgas aufbereitet und ins Gasnetz des Unternehmens eingespeist. |
| 29.06.2010 |
Salzburg AG bietet erstmals auch Elektroautos an In den kommenden Wochen werden die ersten Elektroautos auf Salzburger Straßen unterwegs sein. Die Salzburg AG hat am Dienstag (29. Juni) gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen ElectroDrive die ersten E-Autos vor Salzburger Journalisten präsentiert. Nach Fahrrädern, Rollern und Seqways bietet das Unternehmen nun auch serienreife Pkw zu einem monatlichen Fixpreis. |
| 28.06.2010 |
Ölpest: Berlakovich für Einrichtung von Ökofonds Umweltminister Niki Berlakovich (V) will aus Anlass der Ölpest im Golf von Mexiko die Einführung eines Ökofonds auf europäischer und internationaler Ebene betreiben. Der Fonds sollte von der Öl- und Gasindustrie gespeist werden, so der Ressortchef am Sonntag (27. Juni) in einer Aussendung. |
| 28.06.2010 |
Abschober sieht Umstieg auf Erneuerbare in Gefahr Oberösterreichs Energie-Landesrat Rudi Anschober von den Grünen sieht den raschen Umstieg auf alternative Energien gefährdet. Der Nationale Aktionsplan (NAP) für erneuerbare Energien, der bis 30. Juni an die EU übermittelt werden muss, sieht laut Anschober eine massive Verringerung des Umstiegstempos vor. Er appelliert nun an die Regierung, die Übermittlung des Aktionsplans zu verschieben. |
| 28.06.2010 |
Startschuss für Photovoltaik-Förderaktion In Österreich ist am Montag (28. Juni) die bisher größte Photovoltaik-Föderaktion gestartet. Zielgruppe der 35 Mio. Euro schweren Aktion sind ausschließlich private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von bis zu fünf Kilowatt-Peak installieren wollen. Damit können dreimal so viele Anlagen wie 2009 gefördert werden, in Summe mindestens 5.500 Anlagen, teilt das Umweltministerium mit. |
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