APA-News
Hier finden Sie die gesamten APA Pressemeldungen
| 20.11.2009 |
Wellenenergie aus der Riesen-"Auster" Mit einer Art Riesenauster aus Stahl wollen britische Ingenieure die Bewegungsenergie von Wellen in elektrischen Strom wandeln. Am Freitag (20. November) wurde die Konstruktion in der Nähe der schottischen Orkney-Inseln offiziell in Betrieb genommen. Die vom Unternehmen Aquamarine Power in Edinburgh gebaute "Auster" hat eine riesige Stahlwand mit Auftriebstanks darin und wird mit einem Scharnier am Boden befestigt - parallel zur Küste und zu den heranrollenden Wellen. |
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| 20.11.2009 |
Scan Energy peilt baldigen Börsestart an Der deutsche Wind- und Solarparkbetreiber Scan Energy will 9. Dezember den Sprung an die Börse wagen. Mit geplanten Bruttoeinnahmen von 228 bis 280 Mio. Euro aus einer Kapitalerhöhung im Zuge des Börsengangs will das Unternehmen vor allem sein weiteres Wachstum finanzieren. Dazu gehören mehrere Wind- und Solar-Projekte in Polen und in Italien, wie Firmenchef und Gründer Karsten Olsen in Frankfurt erklärte. |
| 19.11.2009 |
Ökostromabrechnungen werden weiter geprüft Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) ist noch immer dabei, die Unterlagen der E-Control über die möglicherweise zu hohen Ökostromabrechnungen der heimischen Stromversorger zu prüfen. Der Regulator wirft der E-Wirtschaft vor, ihren Kunden in den vergangenen Jahren im Schnitt jeweils 77 Mio. Euro zu viel für grünen Strom verrechnet zu haben. |
| 19.11.2009 |
Energieverbrauch mit einem Mix senken "Wir müssen den Endenergiebedarf senken. Und dazu brauchen wir Strom". Mit dieser auf den ersten Blick paradoxen Botschaft ließ Walter Auer, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE), am 19. November bei einer Veranstaltung aufhorchen. Der Einsatz von fossilen Primärenergieträgern könne nur mit Strom wirkungsvoll verringert werden. Ein Beispiel seien Wärmepumpen. |
| 19.11.2009 |
Bosch und Allianz kooperieren bei Solar-Kraftwerken Der deutsche Autozulieferer Bosch will sein Solar-Geschäft mit dem Projektentwickler der Allianz vorantreiben. Bosch Solar Energy und die Allianz Climate Solutions werden künftig gemeinsam Solarkraftwerke planen, finanzieren und schlüsselfertig erstellen, wie Bosch mitteilte. |
| 18.11.2009 |
Studie: Biomasse wird Energieproblem nicht lösen Lediglich zehn bis 30 Prozent des Weltenergieverbrauchs ließen sich maximal durch das Bioenergiepotenzial von Acker- und Grasländern gewinnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Soziale Ökologie der Universität Klagenfurt, die gemeinsam mit deutschen Kollegen durchgeführt wurde. Laut Studienleiter Helmut Haberl wurde für die Arbeit "Eating the Planet: Feeding and fuelling the world sustainably, fairly and humanely - a scoping study" erstmals berechnet, wie sehr sich die Produktion von Bioenergie auf die Welternährung auswirkt. Gerechnet wurden Szenarien bis 2050. |
| 18.11.2009 |
TU Graz initiiert Netzwerk für nachhaltige Energie Noch im Dezember entscheidet das "European Institute of Innovation and Technology" (EIT) der Europäischen Kommission, ob die Technischen Universität Graz die Koordination eines Europazentrums für nachhaltige Energie zugesprochen bekommt. Im Rahmen der Vorarbeiten zum Großprojekt ist ein europaweites Netzwerk entstanden, das bereits morgen, Donnerstag (19. November), offiziell unter dem Namen "European Sustainable Energy Innovation Alliance" (ESEIA) begründet wird. |
| 18.11.2009 |
CO2-Steuer könnte Umdenkprozess bewirken Zur Eindämmung der Treibhausgase erwägt die EU die Einführung einer Kohlendioxid-Steuer. Nach einem im September vorgelegten Diskussionsentwurf zur Änderung der Energiesteuer-Richtlinie könnten ab 2013 auf Kraftstoffe 30 und auf Heizstoffe 10 Euro je Tonne CO2-Ausstoß aufgeschlagen werden. Ein Liter Benzin würde demnach um 7,5 Cent mehr kosten, Diesel würde sich um 8,4 Cent je Liter verteuern. Umgekehrt könnte die CO2-Steuer Österreich laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) jährlich 1 Mrd. Euro bringen. |
| 18.11.2009 |
EU einigt sich auf Energiestandards für Gebäude Neubauten in der Europäischen Union müssen von Ende 2020 an strenge Energiesparauflagen erfüllen. Vertretern der Mitgliedstaaten, von Europäischer Kommission und Europaparlament gelang in der Nacht zum 18. November überraschend ein Durchbruch in den lange festgefahrenen Verhandlungen. Demnach müssen Neubauten im Privatsektor vom 31. Dezember 2020 an und im öffentlichen Sektor von Ende 2018 an mittels Techniken wie Wärmedämmung, Solaranlagen oder Sparlampen einen äußerst niedrigen Energieverbrauch aufweisen ("Nahe-Null-Energiegebäude"). |
| 18.11.2009 |
Klima: Österreich mit geringerer Reduktion bis 2020 Österreich muss laut einer Berechnung des Umweltberatungsunternehmens denkstatt für sein EU-Klimaziel bis 2020 unterm Strich deutlich weniger CO2 einsparen als unter dem Kyoto-Protokoll. Wie die Grüne Umweltsprecherin Christiane Brunner in Bezug auf die Untersuchung zur APA sagte, muss Österreich bis 2020 nur um drei bis fünf Prozent weniger einsparen als 1990. |
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