APA-News
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| 05.08.2010 |
Nordex spürt bei Aufträgen Rückenwind Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat im zweiten Quartal nach eigenen Angaben so viele Aufträge bekommen wie seit zwei Jahren nicht. Bis zum Jahresende setzt die Firma auf eine weitere Belebung. Damit könne das Ziel einer leichten Umsatzsteigerung 2010 erreicht werden, erklärte Vorstandschef Thomas Richterich. Mit seinen Quartalszahlen lag Nordex im Rahmen der Markterwartungen. |
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| 04.08.2010 |
Conergy hat lange Verluststrähne hinter sich Der deutsche Solarboom hat auch das langjährige Sorgenkind der Branche, Conergy, erfasst. Das hochverschuldete Unternehmen schrieb im zweiten Quartal zum ersten Mal seit drei Jahren wieder einen Nettogewinn. Wegen der florierenden Geschäfte hob Vorstandschef Dieter Ammer auch die Ziele an. |
| 03.08.2010 |
Spanien kürzt Subventionen für Solaranlagen Im Zuge seiner Budgeteinsparungen will nun auch Spanien die Beihilfen für Solaranlangen drastisch kürzen. Die Senkung der Subventionen für neue Solar-Bodenanlagen wird bis zu 45 Prozent betragen. Unterdessen sollen die Beihilfen für große Solar-Dach-Anlagen um rund 25 Prozent gekürzt werden. Spaniens sozialistischer Industrieminister Miguel Sebastian plant nach Angaben spanischer Medien vom Dienstag sogar die Subventionssenkung für kleine, private Solardachanlagen um fünf Prozent. |
| 30.07.2010 |
Ennser Biodieselanlage soll wieder in Betrieb gehen Die Biodieselanlage in Enns bei Linz, die vor mehr als zwei Jahren in den Konkurs geschlittert war, soll noch heuer wieder den Betrieb aufnehmen. Möglich wird das durch ein Joint Venture zwischen der IHC Zukunft GmbH, der Tochter einer Stiftung der Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich, und dem bulgarischen Unternehmen Bulmarket, das über Rohstoff verfügt und 95 Prozent der Anteile übernimmt. |
| 30.07.2010 |
Conergy-Einigung mit Banken schafft Zeit Nach monatelangem Ringen um seine Refinanzierung hat der hoch verschuldete, deutsche Solarkonzern Conergy eine Einigung mit den Banken erzielt. Wie die Hamburger Firma am Donnerstagabend (29. Juli) mitteilte, wurden die Kredite bis Ende 2011 verlängert. Drei noch ausstehende Raten für ein Tilgungsdarlehen wurden bis zu dem Zeitpunkt ausgesetzt. |
| 29.07.2010 |
Windmühlen "made in Germany" weltweit gefragt Die deutsche Windindustrie nimmt trotz leicht rückläufigem Heimatmarkt international eine Spitzenstellung ein. Dem Bundesverband Windenergie zufolge machte der Umsatz der Windanlagen-Hersteller in Deutschland im vergangenen Jahr 17,5 Prozent des weltweiten Umsatzes aus. Dabei betrug die Exportquote 75 Prozent. "Anscheinend gehört der Weltmarkt uns", sagte der Geschäftsführer von VDMA Power Systems, Thorsten Herdan, am Donnerstag in Berlin. |
| 27.07.2010 |
Röttgen will Bürgschaften für Offshore-Windparks Der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Milliarden-Investitionen in Offshore-Windparks durch Bundesbürgschaften absichern lassen. Nur so könne die von Anlagenherstellern, Parkbetreibern und Banken geforderte Planungssicherheit geschaffen werden, sagte Röttgen bei Gesprächen mit Branchenvertretern in Bremerhaven und Cuxhaven. |
| 23.07.2010 |
Wüstenstrom-Konsortium verzichtet auf "Desertec" Das Industriekonsortium für das visionäre Wüstenstromprojekt Desertec verzichtet künftig auf den bekannten Namen. Die Desertec Industrial Initiative werde künftig nur noch mit der Kurzform DII GmbH auftreten, sagte ein Sprecher und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts". |
| 22.07.2010 |
Algen sollen Braunkohle-Treibhausgas fressen Mit einem trägen Gluckern steigen Blasen in der trüben dunkelgrünen Algenbrühe nach oben. Was in seinem Swimmingpool niemand haben möchte, könnte einmal die Hoffnung der deutschen Stromkonzerne werden. Scenedesmus obliquus heißt die Grünalge, mit der Vattenfall im Algenreaktor des Braunkohlekraftwerks Senftenberg experimentiert. Seit Donnerstag erprobt der Energiekonzern in der brandenburgischen Anlage, ob sich die Kraftwerks-Abgase vom Kostenfaktor zur Geldquelle umwandeln lassen. Für das Treibhausgases CO2, den Stromerzeuger in die Luft blasen, müssen sie künftig immer mehr Emissionszertifikate erwerben. Gelingt es, dass künftig Algen einen Teil des Klimakillers fressen, könnte daraus ein Milliardengeschäft werden. |
| 21.07.2010 |
Heimische Windkraft erzielt 1.000 MW Gesamtleistung So viel Strom wie ein Atomreaktor, nämlich 1.000 Megawatt, erzeugen die österreichischen Windkraftwerke seit der Inbetriebnahme eines neuen Windrades in Maustrenk (Bezirk Gänserndorf) in Niederösterreich. 620 Windkraftwerke sind im ganzen Land in Betrieb und produzieren zusammen rund 2,1 Mrd. Kilowattstunden, mit denen 580.000 Haushalte versorgt werden können. |
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