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APA-News


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22.03.2010 Gewässer-Bewirtschaftungsplan vor Unterzeichnung
Der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP), mit dem in Österreich die EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) umgesetzt wird, wird in den kommenden Tagen unterzeichnet. Man habe nach Abschluss der sechsmonatigen Öffentlichkeitsbeteiligung an die 400 Stellungnahmen in den NGP eingearbeitet, teilte das Umweltministerium dazu am Sonntag (21. März) mit. Für Umweltminister Niki Berlakovich sei nun ein erfolgreicher Abschluss in Sicht.
22.03.2010 OMV steigt bei Desertec ein
Der österreichische Mineralölkonzern OMV will beim weltweit größten Ökostromprojekt Desertec an Bord gehen. "In Kürze werden Verträge unterzeichnet, die der OMV Beobachterstatus bei Desertec zusichern", sagt Werner Auli, OMV-Vorstand für den Bereich Gas und Strom, in der aktuellen Ausgabe das Nachrichtenmagazin "profil".
19.03.2010 Solon treibt Auslandsexpansion voran
Der defizitäre Solarmodulhersteller Solon will mit einem Partner auf dem boomenden Solarstrommarkt in Tschechien Fuß fassen. Wie Solon am Freitag mitteilte, hat die Firma mit dem tschechischen Unternehmen Energ Servis eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Demnach liefert Solon in diesem Jahr Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von fünf Megawatt an Energ Servis, was einer Anzahl von ungefähr 21.800 Standardmodulen entspricht. Damit könnten 1500 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. Die Module sollen vorwiegend bei Aufdach- und Freiflächenanlagen mit Spitzenleistungen zwischen 200 und 1500 Kilowatt eingesetzt werden.
19.03.2010 Gasbranche kritisiert CO2-Steuer hart
Auch der Fachverband Gas Wärme wehrt sich vehement gegen die geplante CO2-Steuer und argumentiert ebenfalls mit den Mehrkosten, die auf Gaskunden zukämen. Würde man Gas mit 30 Euro je Tonne Kohlendioxid besteuern, würde das einen Kubikmeter Gas nicht, wie von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (V) angekündigt, um 6 Cent verteuern, sondern um 7,2 Cent, da auch noch die Umsatzsteuer aufgeschlagen werde.
19.03.2010 Enel will Anteil an Tochter Green Power verkaufen
Der italienische Energiekonzern Enel will Kreisen zufolge einen Anteil von 30 Prozent an ihrem Tochterunternehmen Green Power verkaufen, die im Bereich erneuerbare Energie aktiv ist. Der Anteil soll im April an einzelne Investoren verkauft werden, berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica".
19.03.2010 CO2-Steuer: Refundierung besser als Löcherstopfen
Eine CO2-Steuer von 17 Euro je emittierter Tonne würde rund 1,1 Mrd. Euro jährlich an Einnahmen bringen. Zu diesem Ergebnis kommt das Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität in Linz in einer aktuellen Studie. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen wären demnach aber wesentlich besser, wenn man einen Teil des Geldes in die Unterstützung Einkommensschwacher und in die Althaussanierung steckt, anstatt es nur zum Stopfen von Budgetlöchern zu verwenden.
19.03.2010 Tiwag arbeitet bei Wasserkraftkatalog mit
Die landeseigene Tiroler Wasserkraftwerke AG (Tiwag) wird bei der Ausgestaltung des Kriterienkatalogs für die Errichtung von Wasserkraftwerken unter der Federführung des Landes mitarbeiten. "Wir haben die Einladung des Landes angenommen und werden unsere Position konstruktiv einbringen", bekräftigte Tiwag-Chef Bruno Wallnöfer vor Journalisten.
19.03.2010 Ökosteuern: Versorger fürchten Verzerrungen
Die E-Wirtschaft steht neuen Energiesteuern, so sie nur in Österreich eingeführt werden, äußerst skeptisch gegenüber. Die nun angedachte CO2-Steuer ohne Ausnahmen für thermische Kraftwerke könnte dazu führen, dass heimischer Strom aus effizienten Anlagen gegenüber Importstrom aus älteren oder Atomkraftwerken an Konkurrenzfähigkeit verliert, befürchtet der Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs (VEÖ).
18.03.2010 AK: 180 Euro Mehrbelastung pro Jahr durch CO2-Steuer
Die von Umweltminister Nikolaus Berlakovich (V) angedachte CO2-Steuer würde sich auf der Gasrechnung deutlicher bemerkbar machen als auf der Stromrechnung. In Summe könnten Mehrbelastungen von 150 bis 180 Euro pro Jahr auf einen durchschnittlichen Haushalt zukommen, schätzt AK-Experte Thomas Ritt.
18.03.2010 Autofahrer zahlen für CO2 schon jetzt am meisten
Um das Budget zu sanieren, hat die ÖVP nicht nur die Erhöhung der Mineralölsteuer (MöSt) ins Gespräch gebracht, sondern auch die Einführung einer CO2-Steuer. Legt man die bestehenden Energiesteuern auf den CO2-Ausstoß um, zeigt sich, dass Autofahrer schon jetzt weitaus am meisten für das schädliche Kohlendioxid zahlen.
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