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Erneuerbaren-Champions-League geht nach Südtirol

Bozen, 21.05.2010

Bei der zum ersten Mal stattgefundenen europaweiten "Champions League für erneuerbare Energie" ist der Sieg ins Südtiroler Vinschgau gegangen. Die 3.300 Einwohner große Marktgemeinde Prad am Stilfserjoch konnte sich in der Gesamtwertung gegen Deutschland und Tschechien durchsetzen.

Sie habe nicht nur mit der Erzeugung von regenerativem Strom, sondern auch mit der Wärme aus erneuerbaren Quellen gepunktet, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag (20. Mai). Das Projekt wird von der EU mitfinanziert.

Bei der Punktetabelle des Wettbewerbs werde das Ranking nach den pro Einwohner installierten Anlagen bestimmt. Im Finale ging es mitunter um das weitere Engagement in den Bereichen erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Juroren aus sieben Länder konnte Prad am Stilfserjoch überzeugen. "Diese Auszeichnung ist ein weiterer Beweis, dass Südtirol bei der Nachhaltigkeit europaweit ganz vorne mitspielt, wenn nicht sogar den Ton angibt", würdigte Umweltlandesrat Michl Laimer (SVP) den Sieg.

Beim europäischen Wettbewerb "RES Champions League" vergleichen sich Städte und Gemeinden unterschiedlicher Länder bei erneuerbarer Energie. Dabei gibt es die Kategorien Solar (Photovoltaik und Solarthermie) und Holz (Wärmeerzeugung). Unterteilt wurde auch in der Größe der Einwohnerzahl der Teilnehmer. Prad siegte in der Gesamtwertung. Acht Organisationen aus sechs Ländern arbeiten in diesem Projekt zusammen.

Quelle: APA

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