22.000 Stimmen für Wasserkraft-Stopp an Flüssen
Wien, 11.05.2010
22.000 Österreicher haben die Forderungen der Initiative "Flüsse voller Leben" unterschrieben und sich damit für einen besseren Schutz jener Strecken ausgesprochen, die noch nicht energiewirtschaftlich genutzt werden. Vom WWF wurde am Dienstag (11. Mai) die Petition an Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (S) übergeben.
Die Initiative wird u.a. vom Naturschutzbund, WWF, den Naturfreunde und von Fischereiverbänden getragen. "Wir brauchen Tabu-Zonen für die Wasserkraft an sensiblen Gewässerstrecken, damit nicht auch noch unsere letzten Flussheiligtümer für immer zerstört werden", betonte der stv. WWF-Geschäftsführer Andreas Wurzer. Er erinnerte an umstrittene Wasserkraft-Projekte am Tiroler Lech, der steiermärkischen Mur oder an der Isel in Osttirol. Nur noch 20 Prozent der heimischen Flüsse sind natürlich oder naturnah erhalten geblieben.
Quelle: APA
