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Ökostromförderung sollte EU-weit abgestimmt werden

Düsseldorf, 23.04.2010

Bei der Förderung von Ökostrom könnten einer Studie zufolge durch eine bessere Abstimmung innerhalb der EU Milliardensummen eingespart werden. "Allein der Wechsel von einer nationalen zu einer europaweit einheitlichen Förderung von erneuerbaren Energien könnte bis 2020 rund 118 Milliarden Euro sparen", hieß es in einer Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln (EWI).

Abstriche an den Ausbauzielen von Ökostrom müssten nicht gemacht werden. Eine europaweite Förderpolitik würde dazu führen, dass die Regionen in einen Wettbewerb um die Erzeugung treten würden, erklärten die Autoren. Die Anlagen würden nicht mehr in den Staaten mit den höchsten Fördersätzen aufgestellt werden, sondern an den Standorten mit den geringsten Erzeugungskosten. Zudem könne ein zusätzlicher Wettbewerb zwischen den Ökostromtechnologien zu weiteren Einsparungen führen. "Investitionen in die vergleichsweise teure Photovoltaik-Technik würden dabei sinken, die Zahl der günstigeren Wind- und Biomasseanlagen - jeweils an den dafür besten Standorten - steigen."

Quelle: APA/ag

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