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EEX will Erdgas- und Emissionshandel ausbauen

Leipzig, 14.04.2010

Deutschlands einzige Energiebörse EEX in Leipzig will den Erdgas- und Emissionsrechtehandel ausbauen. "2010 wollen wir unseren Umsatz um mehr als zehn Prozent steigern", sagte EEX-Chef Hans-Bernd Menzel am Mittwoch in Leipzig. Die Börse will auch ihr Spektrum erweitern; etwa mit dem Handel von Transport- und Speicherkapazitäten für Strom, Gas und Kohle.

2009 lag der Umsatz bei 34,6 Mio. Euro und damit ähnlich hoch wie im Jahr zuvor. Der Vorsteuergewinn halbierte sich auf 13,1 Mio. Euro (2008: 26,9 Mio. Euro). Grund dafür ist nach Unternehmensangaben ein Sondereffekt: Der Transfer des Strom-Spotmarktes auf eine Tochterfirma mit Sitz in Paris.

Die EEX (European Energy Exchange) war 2002 in Leipzig an den Start gegangen. 250 Teilnehmer aus 22 Ländern nutzten sie im vergangenen Jahr, das waren 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für 2009 wird erstmals eine Dividende ausgeschüttet: 6 Mio. Euro. Für 2010 soll sie ähnlich hoch sein. "Wir wollen künftig mehr sein als eine Strombörse: Wir wollen eine europäische Energiebörse werden", sagte Menzel.

Quelle: APA/dpa

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