Repower fürchtet Verzögerungen durch harten Winter
Hamburg, 12.02.2010
Der deutsche Windanlagen-Hersteller Repower wird seine Umsatzziele für das laufende Geschäftsjahr (31.3.) möglicherweise verfehlen. Es gebe eine wachsende Unsicherheit, weil Kunden Projekte verschieben und wegen des harten Winters, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens vom 12. Februar. Das könnte eventuell dazu führen, dass sich Umsätze vom laufenden ins kommende Geschäftsjahr verschieben.
Vorerst halte der Vorstand aber an seiner Prognose fest, die einen Jahresumsatz von 1,4 Mrd. Euro und eine Gewinnmarge (EBIT) von 7,5 Prozent vorsehe. Insgesamt steht das zum indischen Suzlon-Konzern gehörende Unternehmen gut da. Die Gesamtleistung der ersten neun Monate erhöhte sich gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 843 auf 932 Millionen Euro, das Nettoergebnis von 26 auf 32 Mio. Euro. Der Auftragsbestand belaufe sich auf 607 Anlagen mit einer Gesamtnennleistung von 1,4 GW, das sind rund 100 Anlagen weniger als vor einem Jahr. Das vertraglich abgesicherte Auftragsvolumen bezifferte Repower auf rund 1,7 Mrd. Euro.
Quelle: dpa
