OeMAG

Repower spürt Geschäftsbelebung in den USA

Hamburg, 19.01.2010

Der deutsche Windkraftanlagenbauer Repower registriert eine Belebung des wichtigen US-Markts. "Der US-Markt fängt allmählich an, sich zu erholen", sagte Vorstandschef Per Hornung Pedersen anlässlich der Bekanntgabe eines Auftrags zur Lieferung von 20 Windkraftanlagen an Amerikas führenden Projektentwickler für Bürgerwindparks, National Wind. Bei solchen Projekten schließen sich Bürger zusammen und finanzieren gemeinsam Windparks für ihre Energieversorgung.

Die bei Repower bestellten Turbinen mit einer Nennleistung von je 2 Megawatt (MW) sind für die erste Phase eines Windkraftprojekts im US-Bundesstaat Minnesota im mittleren Westen bestimmt, das später 340 Megawatt umfassen soll. Bei Windkraftanlagen auf dem Festland werden üblicherweise 1 Mio. Euro je Megawatt Leistung veranschlagt.

"Mit dieser Order und den weiteren Aufträgen der letzten Monate nimmt auch unser Nordamerikageschäft langsam wieder Fahrt auf", sagte Pedersen. Minnesota ist den Angaben zufolge bei Windkraft einer der am stärksten wachsenden US-Bundestaaten. Die US-Regierung fördert die alternative Energieversorgung, um den Ausstoß an klimaschädlichem CO2 zu verringern.

Repower hat bereits Aufträge aus mehreren US-Bundesstaaten erhalten. Im Geschäftsjahr 2008/09 (per Ende März) lieferte die Tochter des indischen Windradherstellers Suzlon bereits mehr als 20 Prozent ihrer Anlagen in die USA, das neben Europa der größte Markt der Hamburger ist. Auch Konkurrent Nordex expandiert in Nordamerika.

Quelle: APA/ag

© 2007 OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG

www.oemag.at