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Ökostrom-Gesetz: Wegscheider ortet "Stillstand"

Graz, 13.01.2010

Der steirische Umweltlandesrat und derzeitige Vorsitzende der Landesumweltreferentenkonferenz Manfred Wegscheider (S) übt Kritik an der neuen Ökostromverordnung. "Dieser Entwurf bedeutet Stillstand in der Umweltpolitik", meinte Wegscheider in einer Aussendung.

Experten des Landes hätten den Entwurf zur Ökostromverordnung 2010 eingehend geprüft und eine negative Stellungnahme abgegeben, so Wegscheider. Gründe dafür seien nicht nachvollziehbare neuen Einspeisetarife und die nicht ausreichende Berücksichtigung von Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus könnten Windkraftanlagen mit den neuen Preisen nur mehr an besonders günstigen Standorten errichtet werden - und diese stünden hierzulande nur mehr beschränkt zur Verfügung.

"Europarechtliche Vorgaben verpflichten uns, den Anteil an erneuerbarer Energie bis 2020 auf 34 Prozent zu erhöhen. Diese Verordnung und ihre darin angeführten Tarife sind allerdings völlig ungeeignet, diese Ziele zu erreichen", resümierte Wegscheider.

Quelle: APA

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