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Umwelttechnologiebranche will in Asien punkten

Wien, 04.12.2009

Mit 19 teilnehmenden österreichischen Firmen zeigt die Alpenrepublik auf der internationalen Umweltfachmesse EnviroAsia in Singapur, die heute nach vier Messetagen zu Ende geht, starke Präsenz. So sei Österreich mit seiner Gemeinschaftsbeteiligung der größte Aussteller der Fachmesse, zu der nicht nur Besucher aus dem südostasiatischen Raum, sondern auch aus Indien, China, Korea und Japan zählen, heißt es in einer Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich.

"Der Gruppenstand der Außenwirtschaft Österreich (AWO) wurde während der Veranstaltung zum Kommunikationszentrum der gesamten Messe schlechthin", berichtet Gerhard Meschke, österreichischer Handelsdelegierter in Singapur. Profitieren könnten heimische Hersteller vom steigenden Bewusstsein für Umweltschutz und alternative Energien in Asien.

Manche Betriebe seien bereits in Südostasien aktiv, würden ihre Kundenbasis aber verbreitern wollen, heißt es weiter. Gefragt sind Firmen in den Bereichen Biogas-Verwertung, Biodiesel-Erzeugung oder Solarthermie-Nutzung. Darüber hinaus gebe es noch in anderen Sparten genügend Potenzial: "Nach den ersten drei Tagen der Messe lassen sich durchaus gute Chancen für Firmen im Recycling (z.B. Steinaufbereitung, Kompostierung, Abfallbehandlung), Abwasserreinigung und Umwelt-Messtechnik erkennen", so Meschke.

Quelle: APA

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