46 Bewerber für "Energieautarke Regionen"
Wien, 20.11.2009
Der Weg zur flächendeckenden Energieautarkie in Österreich ist noch weit. Darin sind sich die meisten Experten einig. In diversen (Klein)-Regionen gebe es jedoch durchaus die Möglichkeiten dafür, deswegen hat auch das Umweltministerium vor einem halben Jahr das Förderprogramm "Energieautarke Regionen", das von Klima- und Energiefonds (KLI.EN) abgewickelt wird, gestartet. Kürzlich endete die Einreichfrist und insgesamt 46 Projekte bewerben sich um die insgesamt 4,5 Millionen Euro.
"Die Modellregionskonzepte werden nun von einer externen Fachjury beurteilt. Auf Grundlage dieser Jury-Empfehlungen wird das Präsidium des KLI.EN Anfang 2010 die Entscheidung über die Beauftragungen treffen", erklärte Fonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth das weitere Prozedere. Die Projekte, die dann ausgewählt werden, bekommen jeweils 100.000 Euro. Der Prozess muss jedoch zu mindestens 40 Prozent aus Eigenmitteln mitfinanziert werden.
Wahrscheinlich werde Geld übrigbleiben, meinte ein KLI.EN-Mitarbeiter auf Anfrage der APA-OnlineJournale. Davon sei auszugehen, denn es müsse ein genauer, durchaus strenger Kriterien-Katalog erfüllt werden. Was mit den restlichen Fördermitteln geschehen wird, konnte er nicht beantworten: "Das ist letztendlich eine Entscheidung des KLI.EN-Präsidiums." Es sei aber gut vorstellbar, dass das Programm im nächsten Jahr neu aufgelegt werde.
Quelle: APA
