OeMAG

APA-News


Hier finden Sie die gesamten APA Pressemeldungen
10.03.2010 Klimafonds verwaltet heuer 150 Mio. Euro
Mit einem größeren Budget im Vergleich zum Vorjahr sowie einer neuen Geschäftsführerin präsentierte der Klima- und Energiefonds am 10. März sein Jahresprogramm 2010. Statt 121 stehen heuer 150 Mio. Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit Ingmar Höbarth wird ab sofort Theresia Vogel die Geschäfte leiten. Die Schwerpunkte liegen auf Forschung, Verkehr und Marktdurchdringung.
09.03.2010 Burgenland unterstützt PV-Anlagen mit 700.000 Euro
Im Burgenland steht 2010 zum Bau von Photovoltaikanlagen in privaten Haushalten eine Förderung von insgesamt 700.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt wird die Errichtung von Anlagen bis zu einer Höchstleistung von vier kWp (Kilowatt-Peak). Jeder Haushalt solle die Möglichkeit haben, Photovoltaikanlagen einzusetzen, erklärte Landeshauptmann Hans Niessl (S) am Dienstag (9. März) bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt.
09.03.2010 Energiestrategie: Grüne fürchten um Klimaschutz
Die Grünen befürchten, dass die neue Energiestrategie für Österreich, die der Wirtschafts- und der Umweltminister diese Woche vorlegen wollen, dem Klimaschutz zu wenig bringt. Die Ziele der Regierung zur CO2-Senkung seien zu wenig ambitioniert. Nötig wäre ein konkretes Maßnahmenpaket zum schrittweisen Ausstieg aus der fossilen Energieerzeugung, verlangte die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner, im Gespräch mit der APA.
09.03.2010 Wenig Interesse an Autos mit Alternativ-Antrieb
Die Österreicher stehen Hybrid- und Elektroautos mehrheitlich noch immer skeptisch gegenüber. Laut einer aktuellen GfK-Umfrage halten nicht einmal 30 Prozent der Befragten einen Umstieg auf umweltfreundlichere Fahrzeuge für notwendig. 70 Prozent können sich allerdings vorstellen, ein solches Fahrzeug "unter bestimmten Voraussetzungen zu kaufen", 20 Prozent wären sogar bereit, mehr dafür zu bezahlen.
09.03.2010 EU will Anschubfinanzierung für E-Autos begrenzen
Die Europäische Union lehnt langfristige staatliche Finanzierungshilfen für Elektroautos ab. Eine kurzfristige staatliche Unterstützung zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise sei dagegen in Ordnung. "Es darf keine dauerhaften Subventionen zum Ankauf von Fahrzeugen geben", sagte der neue EU-Industriekommissar Antonio Tajani dem "Handelsblatt".
09.03.2010 Phoenix Solar kürzt nach Gewinneinbruch Dividende
Dank guter Geschäfte im Abschlussquartal hat das deutsche Solartechnikunternehmen Phoenix Solar im Krisenjahr 2009 sein Umsatzziel doch noch erreicht. Wegen des Preisverfalls verbuchte die Firma aber einen Gewinneinbruch. Die Dividende soll um zehn Cent auf 20 Cent je Aktie gekürzt werden, wie Phoenix am Dienstag (9. März) mitteilte.
09.03.2010 Deutschland fördert Wüstenstrom-Projekt
Die deutsche Bundesregierung will das internationale Wüstenstromprojekt Desertec in Nordafrika mit staatlichen Finanzbeiträgen vorantreiben. Nach der Konkretisierung des Vorhabens seien deutsche Exportfördermaßnahmen und Hermes-Bürgschaften denkbar, sagte der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Montag (8. März) nach einem Gespräch mit Vertretern der Desertec-Initiative - darunter auch Deutsche-Bank-Vorstand Caio Koch-Weser.
05.03.2010 Wels lockt zum Energiesparen
"Investieren lohnt sich" lautete der Tenor der Politiker, allen voran Umweltminister Niki Berlakovich (V), bei der Eröffnung der Energiesparmesse am Freitag (5. März) in Wels. Umweltlandesrat Rudi Anschober (G) verlangte brauchbare Förderungen als Anreiz zum Energiesparen. Wohnbaulandesrat Manfred Haimbuchner (F) hingegen ärgerte sich in der Auftakt-Pressekonferenz über die seiner Ansicht nach "übertriebenen Energiekennzahlen".
05.03.2010 Deutscher Ex-Umweltminister für Desertec engagiert
Der frühere deutsche Umweltminister Klaus Töpfer wird politischer Botschafter des Wüstenstrom-Projekts Desertec. Töpfer, der zudem von 1998 bis 2006 Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen in Kenia war, werde sich als Berater mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen beschäftigen, teilte die Desertec-Planungsgesellschaft in München mit.
05.03.2010 Umweltverband wünscht sich Ökostrom statt Großkraftwerke
Für Österreichs neue Energiestrategie, die kommende Woche präsentiert werden soll, wünscht sich der Umweltdachverband mehr Ökostrom ohne Förderlimits anstelle eines ungehemmten Ausbaus von Großkraftwerken. Eine neue CO2-Steuer und eine MÖSt-Anhebung sollten zur Ökologisierung des Steuersystems beitragen, sagte UWD-Präsident Gerhard Heilingbrunner zur APA.
© 2007 OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG

www.oemag.at